Explodierende Pensionsrückstellungen

Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank führt nicht nur zu erheblichen Deckungslücken bei der Finanzierung von Pensionszusagen, sondern hat auch gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung der handelsrechtlichen Pensionsrückstellungen. Da sich der für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen maßgebliche Rechnungszins an der Entwicklung des Zinsniveaus orientiert, führt die andauernde Niedrigzinsphase dazu, dass dieser handelsrechtlich anzuwendende Rechnungszins stetig sinkt.

So ist der Rechnungszins in den letzten fünf Jahren von 5,04% (Stichtag 31.12.2012) auf 3,68% zum Stichtag 31.12.2017 gefallen. Alleine durch den stark gefallenen Rechnungszins führte dies zu einer Steigerung der Pensionsrückstellungen in den Handelsbilanzen um über 30%.

Entwicklung des handelsrechtlichen Rechnungszinses

Aufgrund der Durchschnittszinsberechnung wirkt sich das aktuelle Niedrigzinsniveau erst zeitlich verzögert auf den handelsrechtlich anzuwendenden Abzinsungssatz aus. Ausgehend von dem niedrigen Zinsniveau der letzten Jahre und unter der Prämisse, dass dieses voraussichtlich die nächsten Jahre anhalten wird, ist davon auszugehen, dass der Zins für die Abzinsung von Pensionsrückstellungen bis 2024 auf bis zu 1,75% absinken wird (s. nachfolgende Grafik).

Prognose der Rechnungszinsentwicklung bis 2024

Rechnungszinsentwicklung Prognose bis 2024

Auswirkungen des fallenden Rechnungszinses

Da sich die dramatische Zinsentwicklung in den nächsten Jahren unaufhaltsam fortsetzen wird, werden die handelsrechtlichen Pensionsrückstellungen weiter explosionsartig steigen! 

Dazu ein Beispiel: Pensionszusage an einen (per 31.12.2017) 50-jährigen GmbH-Geschäftsführer mit mtl. 3.000,- € Altersrente zum Pensionsalter 65 und 2,0% Rententrend (gem. Verbraucherpreisindex).

Beispiel Pensionszusage

Das Beispiel zeigt, dass die Pensionsrückstellung in der Handelsbilanz (HGB) in den nächsten 15 Jahren alleine durch die absehbare Zinsentwicklung zu einer voraussichtlichen zusätzlichen Ergebnisbelastung in Höhe von ca. 150.000 Euro führen wird. Im Verhältnis zur Pensionsrückstellung in der Steuerbilanz (EStG) summiert sich die Differenz auf über 289.000 Euro bzw. ca. 60%. 

Folgen der stark steigenden Pensionsrückstellungen

Expoldierende Pensionsrückstellungen

 

Wir können Ihnen hierzu eine Vielzahl von individuell auf Sie zugeschnittenen Lösungen bieten:

Die explosionsartig steigenden Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz führen zu sehr unangenehmen und eventuell existenzbedrohenden Auswirkungen bei den Unternehmen:

Die stark steigenden Pensionsrückstellungen belasten das Jahresergebnis und reduzieren das Ausschüttungsvolumen. Das Eigenkapital schmilzt den Unternehmen weg; die Eigenkapitalquote verschlechtert sich und somit auch die Bonität des Trägerunternehmens.
In einem Worst-Case-Szenario könnte diese Entwicklung im Laufe der Jahre sogar zur Überschuldung und somit zu einer Insolvenz der Gesellschaft führen.

Vor diesem Hintergrund entscheiden sich immer mehr Unternehmen jetzt dafür, ihre Bilanz von den Pensionsverpflichtungen zu befreien.

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